Landesbasisfallwert in Hamburg steigt 2026 um 2,98 Prozent

Die Krankenhäuser in Hamburg erhalten 2026 höhere Vergütungen. Grundlage ist eine Einigung zum Landesbasisfallwert. Die Mittel betreffen die laufende Versorgung und schließen Pflegebudgets ein…

28. Januar 2026
  • Ökonomie

Die Krankenhäuser in Hamburg können im Jahr 2026 mit höheren Erlösen rechnen. Die Hamburgische Krankenhausgesellschaft und die Verbände der Krankenkassen haben sich auf einen neuen Landesbasisfallwert verständigt. Dieser steigt um 2,98 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liegt nun bei 4.563,89 Euro.

Auf dieser Grundlage erhalten die Kliniken für stationäre Behandlungen rund 2,3 Milliarden Euro. Zusätzlich kommen Finanzmittel für das Pflegepersonal hinzu. Insgesamt fließen damit etwa 2,75 Milliarden Euro von den Krankenkassen an die Hamburger Krankenhäuser.

Der Landesbasisfallwert ist die zentrale Rechengröße für die Fallpauschalen im DRG-System und bestimmt die Vergütung eines Großteils der stationären Leistungen. Der neue Wert gilt rückwirkend ab Januar 2026.

Im Jahr 2024 behandelten die Hamburger Krankenhäuser rund 482.200 Patientinnen und Patienten. Etwa 35 Prozent kamen aus anderen Bundesländern. Die Krankenkassen weisen darauf hin, dass die Mittel zweckgebunden für die Leistungserbringung sind. Investitionen bleiben Aufgabe des Landes Hamburg.

Quelle:
aerzteblatt.de

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