Landkreis Kelheim übernimmt Krankenhaus St. Lukas allein: Partnerschaft mit Caritas endet nach vier Jahren
Nach vier Jahren endet die strategische Partnerschaft zwischen dem Landkreis Kelheim und dem Diözesan-Caritasverband Regensburg für das Krankenhaus St. Lukas einvernehmlich. Die Zukunft des Hauses ist noch offen…
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Der Landkreis Kelheim und der Diözesan-Caritasverband Regensburg beenden ihre strategische Partnerschaft für das Krankenhaus St. Lukas. Die Caritas hatte 2022 die Mehrheit von 51 Prozent der Anteile übernommen und dem Haus seinen heutigen Namen gegeben. Nun soll die Zusammenarbeit einvernehmlich aufgelöst werden.
Als Grund nennen beide Seiten die politischen Rahmenbedingungen im Krankenhauswesen. Trotz wirtschaftlicher Stabilisierung in den vergangenen Jahren sei eine dauerhafte Sicherung unter den aktuellen Bedingungen nicht möglich. Der Kreistag Kelheim soll am 27. Juli über das weitere Vorgehen beschließen.
Das Krankenhaus steht finanziell unter Druck. Das Defizit lag im vergangenen Jahr bei rund zehn Millionen Euro, für das laufende Jahr werden rund 8,5 Millionen erwartet. Landrat Christian Nerb betont, die Sicherung des Hauses habe für ihn oberste Priorität. Leistungsumfang und Arbeitsplätze sollen vollständig erhalten bleiben.
Wie die künftige Trägerstruktur aussieht, ist noch offen. Im Landkreis betreibt Kelheim zudem das Krankenhaus Mainburg, das gemeinsam mit dem Haus in Pfaffenhofen die Ilmtalkliniken bildet. Auch dort ist der Landkreis kommunaler Gesellschafter.
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