Laumann verteidigt Krankenhausstrukturreform
Trotz mehr als 90 Klagen verteidigt NRW-Gesundheitsminister Laumann den Krankenhausplan. Seine Botschaft ist klar: Die Kliniken sollen den Patienten dienen – und nicht umgekehrt. Der politische Gegenwind ist heftig, doch Laumann bleibt standhaft und stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Versorgung.
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Am 1. April 2025 tritt in Nordrhein-Westfalen ein neuer Krankenhausplan in Kraft. Im Vorfeld äußerte sich Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einem Interview mit Radio Wuppertal zur massiven Kritik an der Reform. Mehr als 90 Klagen von Kliniken und Gewerkschaften begleiten den Start. Laumann zeigt sich davon unbeeindruckt. Seine Position ist klar: Der Patient steht im Mittelpunkt – nicht die wirtschaftliche Existenz einzelner Häuser. Die Versorgung müsse sich an den Bedürfnissen kranker Menschen orientieren, nicht an bestehenden Klinikstrukturen. Der Minister betont, dass die Arbeit des Personals hoch geschätzt werde. Dies dürfe aber nicht den Blick auf das eigentliche Ziel verstellen: eine bedarfsgerechte und qualitätsorientierte Krankenhauslandschaft. Laumanns Haltung unterstreicht einen Paradigmenwechsel, der in Fachkreisen seit langem diskutiert wird: weg von der Logik der Standortsicherung – hin zur Orientierung an Versorgungseffizienz und Patientenwohl…
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