Lauterbach attackiert Reformkorrektur – Warken bleibt sachlich

Der frühere Gesundheitsminister greift die Reform seiner Nachfolgerin öffentlich an. Die neue Ministerin kontert ruhig, Länder und Kliniken reagieren zunehmend irritiert…

10. Februar 2026
  • Politik

Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kritisiert öffentlich das Reformgesetz seiner Nachfolgerin Nina Warken. Aus Sicht des SPD-Politikers drohen durch geplante Anpassungen Qualitätsverluste und finanzielle Risiken für die Versorgung.

Warken weist die Vorwürfe zurück und verweist auf laufende parlamentarische Beratungen. Die Bundesregierung halte an den Grundlinien der Reform fest und wolle zugleich die Versorgung im ländlichen Raum absichern.

Scharfe Worte kommen aus der Krankenhauspraxis. Gerald Gaß kritisiert Lauterbachs Vorgehen als politisch unüblich und fachlich wenig hilfreich. Auch innerhalb der SPD wächst der Unmut. Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi warnt vor Störungen des Bund-Länder-Dialogs.

Die Länder fordern weiter Spielräume für regionale Versorgungskonzepte. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach wirft der SPD Verzögerungstaktik vor. Warken bleibt gelassen und betont die Verbindlichkeit des Koalitionsvertrags.

Quelle:
augsburger-allgemeine.de

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