Leitende Ärzte der Neckar-Odenwald-Kliniken beziehen Stellung gegen Kritik der „Klinikrebellen“
Mit einer gemeinsamen Erklärung sprechen leitende Ärzte und Verantwortliche der Neckar-Odenwald-Kliniken den Geschäftsführern Frank Hehn und Harald Löffler das Vertrauen aus und kritisieren den Einfluss der „Klinikrebellen“ auf einen Kreistagsbeschluss…
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Chef- und leitende Ärzte sowie leitende Verantwortliche der Neckar-Odenwald-Kliniken haben in einer gemeinsamen Erklärung den Geschäftsführern Frank Hehn und Harald Löffler ausdrücklich das Vertrauen ausgesprochen. Anlass ist die öffentliche Kritik des Bündnisses der „Klinikrebellen“, das seine Unzufriedenheit mit der Klinikentwicklung in einer Pressemitteilung geäußert hatte.
Die Unterzeichner bescheinigen der Geschäftsführung, die Kliniken in der Umstrukturierungsphase, im Jahr 2020 und während der Corona-Pandemie mit Umsicht geleitet zu haben. Gleichzeitig kritisieren sie, dass ein Kreistagsbeschluss unter Einfluss der „Klinikrebellen“ Empfehlungen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden ignoriert habe und stattdessen am Status quo festhalte.
Die Erklärung benennt konkrete strukturelle Herausforderungen, darunter explodierende Kosten, Strukturprüfungen des Medizinischen Dienstes, die erwartete Zuteilung von Leistungsgruppen sowie zunehmende Mindestmengenregelungen schränkten die Handlungsspielräume erheblich ein. Gleichzeitig verlange der Kreistagsbeschluss eine Verbesserung des wirtschaftlichen Ergebnisses und eine Steigerung der stationären Belegung bei wachsender Ambulantisierung.
Die Unterzeichner fordern, den Geschäftsführern bis zu einer geregelten Übergabe an ihre Nachfolger volle Unterstützung zu gewähren. Zu den Unterzeichnern zählen Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Seeböck-Göbel, Pflegedienstleiterin Sabine Schulz sowie mehrere Chefärzte und leitende Ärzte.
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