Magdalena Brunner-Baran leitet künftig das Sana Bildungszentrum für Gesundheitsberufe
Das Sana Bildungszentrum für Gesundheitsberufe hat eine neue Leitung: Magdalena Brunner-Baran übernimmt ab sofort die Verantwortung für die Pflegeausbildung und die pädagogische Weiterentwicklung der Schule…
- Personal
Die erfahrene Pädagogin und Pflegefachkraft ist bereits seit 2013 am Sana Bildungszentrum tätig und seit 2018 in der Position der stellvertretenden Schulleiterin. Nach ihrer Ausbildung in Hildesheim sammelte sie früh Erfahrung in der Lehrtätigkeit und Schulorganisation. „Wir freuen uns mit Frau Brunner-Baran eine erfahrene Pädagogin und Leitungskraft im Team zu haben, die für die kommenden Aufgaben als Schulleiterin bestens ausgestattet ist. Sie kennt das Team, die Strukturen und die Besonderheiten unseres Bildungszentrums sehr gut. Eine ideale Basis, um gemeinsam den Weg weiterzugehen und das Bildungszentrum weiterzuentwickeln“, erklärt Matthias Dürkop, Geschäftsführer des Sana Klinikums.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Weiterentwicklung des Curriculums und der Verzahnung von Theorie und Praxis. Die enge Anbindung an das Sana Klinikum mit seinen 13 Fachabteilungen und 2 Sektionen bietet dafür beste Voraussetzungen. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Möglichkeit, die Schule nun als Leitung mitgestalten zu dürfen. Wir, das Team des Bildungszentrums, verstehen uns als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter auf Augenhöhe. Unser Ziel ist es, das Beste aus unseren Auszubildenden herauszuholen sowohl fachlich, als auch in ihrer persönlichen Entwicklung“, betont Brunner-Baran.
Besonders stolz zeigt sich die neue Schulleiterin über den Start von zwei neuen Ausbildungskursen im Oktober dieses Jahres. Insgesamt 38 Auszubildende aus 21 Ländern haben ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann begonnen. „Die kulturelle Vielfalt unserer Schule ist eine große Bereicherung. Unterschiedliche Perspektiven, Sprachen und Erfahrungen schaffen ein lebendiges Lernumfeld“, sagt Brunner-Baran. Ein weiterer Bereich der Schule ist die Begleitung internationaler Pflegekräfte im Anerkennungsverfahren. Bereits seit zwei Jahren ist das Bildungszentrum Partner des Sana Klinikums in diesem Bereich. „Wir unterstützen Fachkräfte aus dem Ausland dabei, ihre Qualifikationen anerkennen zu lassen und sich erfolgreich in das deutsche Gesundheitswesen zu integrieren. Vielfalt ist unsere Stärke – sie fördert Offenheit, Empathie und Respekt im Umgang mit Menschen.“ Aber auch die Weiterbildung von Praxisanaleitenden ist ein Aufgabengebiet des Bildungszentrums. Jährlich werden hier rund 20 interne wie externe Praxisanleitende weitergebildet und mit Fortbildungsveranstaltungen gefördert.
Blick in die Zukunft
Die enge Verbindung von Theorie und Praxis bleibt ein Markenzeichen des Bildungszentrums. Dank der unmittelbaren Nähe zu den Praxisstationen im Klinikum und zu externen Kooperationspartnern erhalten die Auszubildenden eine fundierte und praxisnahe Ausbildung. Modernste Lehrmittel unterstützen den Lernprozess, darunter auch eine neue, hochmoderne Simulationspuppe, die realitätsnahe Trainings ermöglicht und den Unterricht noch praxisorientierter macht.
Mit Blick auf die Zukunft verweist Brunner-Baran auf die hohe Übernahmequote von nahezu 100 Prozent der Absolventinnen und Absolventen in den vergangenen Jahren. Für sie ein deutliches Zeichen für die hohe Ausbildungsqualität und die Attraktivität des Pflegeberufs. Erfolgreiche Projekte, wie die „Zukunftsstation“, bei der Auszubildende mehrere Wochen lang eigenverantwortlich eine Station leiten, sollen auch künftig fortgeführt werden.
Auch die Digitalisierung und die kontinuierliche Weiterbildung der Lehr- und Praxisanleitenden stehen auf ihrer Agenda. „Wir investieren gezielt in moderne Lehrmethoden und Ausstattung, um unseren Auszubildenden bestmögliche Lernbedingungen zu bieten. Unsere Schule ist auf einem sehr guten Weg. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem engagierten Team die Pflegeausbildung weiter zu stärken, Kooperationen in der Region auszubauen und die Ausbildung zukunftssicher zu gestalten.“
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