Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern – DGEM fordert Sofortmaßnahmen
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) warnt vor schwerwiegenden Folgen der Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern, da rund ein Viertel der Patienten betroffen ist und dringend qualifizierte Ernährungsteams sowie klare Verpflegungsstandards gefordert werden.
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Rund 20 bis 30 Prozent der Krankenhauspatienten in Deutschland sind mangelernährt – ein Zustand, der laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) die Genesung stark beeinträchtigt und die Sterberate um das Dreifache erhöht. Besonders Menschen mit schweren Erkrankungen oder ältere Patienten sind betroffen, da Mangelernährung das Immunsystem schwächt und den Muskelschwund fördert. Die DGEM fordert daher verpflichtende Ernährungsteams und höhere Verpflegungsbudgets in Kliniken, da bisherige Tagesbudgets von nur fünf bis sechs Euro für die Ernährung eines Patienten die Versorgung nicht ausreichend sichern. Eine bessere Ernährungsversorgung könnte nicht nur die Genesungszeiten verkürzen, sondern auch die Behandlungskosten senken – angesichts von Mehrkosten durch Mangelernährung, die 2023 auf rund 8,6 Milliarden Euro geschätzt werden…
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