Marburger Bund: Konfessionelle Klinikgruppen sollen säkulare Regeln akzeptieren

Der Marburger Bund fordert, dass kirchliche Krankenhauskonzerne bei überregionalen Zusammenschlüssen das kirchliche Arbeitsrecht aufgeben und stattdessen die allgemeinen Betriebsverfassungsregeln anwenden.

5. November 2024
  • Personal
  • Ökonomie


Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat auf ihrer Hauptversammlung in Berlin klare Forderungen an kirchliche Krankenhauskonzerne wie die Alexianer GmbH und die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gestellt. Wenn sich konfessionelle Träger zu überregionalen Konzernen zusammenschließen, soll dort das kirchliche Arbeitsrecht nicht mehr gelten. Stattdessen sollen säkulare Arbeitsregelungen wie die Unternehmensmitbestimmung und das Betriebsverfassungsrecht gelten. Darüber hinaus fordert der Verband eine Abkehr vom „Dritten Weg“, einer kirchlichen Sonderpraxis zur Regelung kollektiver Arbeitsbedingungen, und eine Anpassung des Individualarbeitsrechts an säkulare Standards. Mit diesen Positionen soll die Gleichbehandlung aller Krankenhausbeschäftigten sichergestellt und das Arbeitsrecht in kirchlichen Konzernen auf das Niveau weltlicher Unternehmen angehoben werden…

Quelle:

katholisch.de


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