Mathilden Hospital Herford: KHO verhandelt mit Kreiskliniken über Zukunft des 200-Betten-Hauses

Die KHO verhandelt mit den Kreiskliniken Herford-Bünde über die Zukunft des Mathilden Hospitals. Geschäftsführer Bitter spricht von zeitnahem Veränderungsbedarf, eine Entscheidung soll bis Jahresende fallen…

15. Oktober 2026
  • Politik
  • Ökonomie

Die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO) verhandelt seit mehreren Monaten mit den Kreiskliniken Herford-Bünde (KKHB) über die Zukunft des Mathilden Hospitals in Herford. Das Grundversorger-Haus in der Herforder Altstadt hat rund 200 Betten und 450 Beschäftigte.

KHO-Geschäftsführer Matthias Bitter bestätigt den Veränderungsbedarf. Eine Veränderung müsse „zeitnah“ kommen. Man wolle gegenüber den Mitarbeitenden frühzeitig transparent sein. Eine verbindliche Vereinbarung über eine Zusammenarbeit oder die Übernahme von Beschäftigten gibt es bislang nicht.

Laut KKHB finden die Verhandlungen auf Geschäftsleitungsebene statt. Es gehe um eine engere Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung. Ziel sei es, die Versorgung im Kreis Herford langfristig zu sichern und tragfähige Perspektiven für die Beschäftigten zu entwickeln.

Vor einer Einigung stehen noch medizinische, organisatorische, wirtschaftliche und rechtliche Prüfungen. Mögliche Vereinbarungen müssen die Verwaltungsräte beider Träger beschließen. Je nach Ausgestaltung könnten auch die Gremien des Kreises Herford befasst werden. Beide Seiten wollen bis Ende des Jahres Klarheit schaffen.

Die KHO hatte erst Anfang September die Schließung des stationären Betriebs am Marienhospital Oelde zum Jahresende bekannt gegeben. Aktuell betreibt der Träger sechs Standorte.

Quelle:
kma-online.de

Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.