Mediclin schließt 24-Millionen-Euro-Liefervertrag mit Asklepios-Tochter
Mediclin schließt einen 24-Millionen-Euro-Liefervertrag mit der Asklepios-Großhandelsgesellschaft, steigert den Quartalsumsatz um 5,7 Prozent und hält an seiner Jahresprognose fest…
- Ökonomie
Mediclin hat mit der Asklepios Großhandelsgesellschaft mbH Belieferungsverträge über rund 24 Millionen Euro abgeschlossen. Die Vereinbarung versorgt 42 Mediclin-Tochtergesellschaften mit medizinischen Sachgütern bis Ende 2027 und soll Skaleneffekte innerhalb der Klinikgruppe besser nutzbar machen. Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA hält 52,73 Prozent der Mediclin-Anteile. Die Transaktion wurde gemäß den Vorschriften des Aktiengesetzes als Geschäft mit nahestehenden Personen veröffentlicht.
Im ersten Quartal 2026 steigerte Mediclin den Konzernumsatz um 5,7 Prozent auf 186,9 Millionen Euro. Das EBIT stieg von 5,2 auf 9,3 Millionen Euro. Die Hauptversammlung im Mai beschloss eine Dividende von 0,04 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025.
Das Mediclin Müritz-Klinikum kündigte am 13. Juli die Eröffnung einer Abteilung für geriatrische Rehabilitation noch im laufenden Jahr an, um den regionalen Versorgungsbedarf in diesem Segment zu decken.
Für das Gesamtjahr 2026 hält der Vorstand an seiner März-Prognose fest, mit einem Umsatzwachstum zwischen 3,5 und 6,5 Prozent und EBIT zwischen 57,0 und 72,0 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2025 lag das EBIT bei 55,4 Millionen Euro.
Die Aktie notierte am Freitag bei 4,10 Euro, ein Plus von 14,53 Prozent seit Jahresbeginn. Der Kurs liegt damit 11,39 Prozent über dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt, was den mittelfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Am kommenden Donnerstag legt Mediclin den Halbjahresbericht vor.
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