Medscape-Studie: Deutsche Ärzte skeptisch bei KI-gestützter Patientenkommunikation

Die Medscape-Studie zeigt, dass europäische Ärzte KI vor allem in der Diagnostik und Verwaltung als hilfreich sehen, jedoch klare Grenzen bei der Patientenkommunikation und Bedenken bezüglich Datenschutz und Regulierung ziehen.

15. November 2024
  • IT


Die aktuelle Medscape-Studie „European Doctors and AI“ beleuchtet die differenzierten Haltungen europäischer Ärzte zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen. Während deutsche Ärzte in KI vor allem eine Unterstützung bei Diagnosen und administrativen Aufgaben sehen, lehnen 47 % eine direkte Kommunikation zwischen KI und Patienten strikt ab. Länder wie Spanien und Frankreich zeigen sich innovationsfreudiger, wobei 43 % bzw. 44 % der Ärzte eine frühe Integration von KI befürworten. Besonders gefragt ist KI bei der Recherche nach Krankheitsbildern, wobei Italien und Frankreich mit einer Nutzungsquote von 20 % führend sind. Sorgen um Datenschutz und der Wunsch nach klaren rechtlichen Rahmenbedingungen prägen die Meinungen in ganz Europa: In Spanien etwa fordern 93 % der Ärzte eine strenge Regulierung. Die ambivalente Haltung spiegelt sich auch in der Zurückhaltung gegenüber KI-gestützten Prognosen und der betonten Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs wider.

Quelle:

management-krankenhaus.de


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