Mehr Angriffe auf Klinikpersonal in Hamburg – Sicherheitskosten steigen
Die Zahl erfasster Übergriffe auf Klinikpersonal in Hamburg ist 2024 deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind Notaufnahmen und psychiatrische Abteilungen. Krankenhäuser investieren Millionen in Sicherheitsdienste, um das Personal besser zu schützen.
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Die Zahl der gemeldeten Angriffe auf Beschäftigte in Hamburger Kliniken ist 2024 auf mindestens 230 Fälle gestiegen. Besonders betroffen sind Notaufnahmen und psychiatrische Bereiche. Laut Hamburger Senat ereignen sich Übergriffe dort deutlich häufiger als in somatischen Abteilungen. In der Spitze verzeichneten die Asklepios-Kliniken die meisten Vorfälle, gefolgt vom UKE und dem Bundeswehrkrankenhaus. Um die Sicherheit des Personals zu gewährleisten, investieren mehrere Häuser hohe Summen in private Sicherheitsdienste. Allein das UKE gab dafür rund 2,6 Millionen Euro aus. Trotz steigender Fallzahlen habe sich der Umfang der Sicherheitsdienste laut Senat bislang nicht wesentlich ausgeweitet. Die AfD forderte harte Konsequenzen für Angreifer auf Klinikpersonal und bezeichnete solche Attacken als Angriff auf die gesamte Gesellschaft…
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