Mitgliederinformation TV-Ärzte BG Kliniken: Angebot über Reallohnverzicht

Die zweite Runde am 24. Januar verlief ausgesprochen frustrierend. Die Arbeitgeberseite präsentierte Vorschläge, die weder geeignet sind, die aktuelle Inflationsentwicklung adäquat abzumildern, noch als Grundlage einer Verständigung dienen können.

31. Januar 2023
  • Personal
  • Ökonomie

Die zweite Runde am 24. Januar verlief ausgesprochen frustrierend. Die Arbeitgeberseite präsentierte Vorschläge, die weder geeignet sind, die aktuelle Inflationsentwicklung adäquat abzumildern, noch als Grundlage einer Verständigung dienen können.
 
Statt sich mit den Forderungen der Ärzteschaft auseinanderzusetzen, legten die Arbeitgeber ihre „Ideen“ für eine Tarifeinigung wie folgt vor: Für das Jahr 2023 gibt es zunächst keine lineare Steigerung. Ab dem 1. Dezember 2023 sollen die Entgelte dann für 13 Monate um 4,5 % angehoben werden (durchschnittliche Erhöhung pro Jahr gerade einmal 2,43 %). Für die dazwischen liegende Zeit sollen Einmalzahlungen in vier Tranchen á 750 € erfolgen. Die Umstände, dass sich in dieser Zeit weder die Entgelte für Dienste verändern, noch in irgendeiner Weise Unterschiede zwischen den Entgeltgruppen abgebildet werden, verkaufen die Arbeitgeber als „soziale Komponente“…

Quelle:

marburger-bund.de


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