Mitpatient soll Beatmung manipuliert haben – Mordkommission ermittelt

Nach einem Todesfall auf einer Intensivstation in Köln prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft den Verdacht eines Tötungsdelikts. Die Ermittlungen laufen unter besonderen Umständen…

28. Januar 2026
  • QM

In einer Kölner Klinik ist ein 75 Jahre alter Patient auf der Intensivstation verstorben. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass ein 32-jähriger Mitpatient den Tod verursacht hat. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Beschuldigte in der Nacht auf Samstag in die Beatmungstechnik des älteren Patienten eingegriffen haben. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen konnte das Klinikpersonal den Tod des Mannes nicht verhindern.

Das Krankenhauspersonal hielt den 32-Jährigen zunächst auf der Station fest. Anschließend erfolgte eine Verlegung in eine andere Klinik unter polizeilicher Bewachung. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein, die die Hintergründe der Tat klärt.

Das Amtsgericht ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft die vorläufige Unterbringung des Beschuldigten in einer Entziehungsanstalt an. Nach Einschätzung der Ermittlungsbehörden gibt es Hinweise auf ein mögliches Alkoholdelirium zum Tatzeitpunkt. Zudem sehen sie eine Gefahr weiterer Übergriffe. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle:
msn.com

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