Münster: DFG fördert KI-Projekt gegen Antibiotika-Resistenzen mit 750.000 Euro

Ein Forschungsprojekt der Universität Münster, gefördert mit 750.000 Euro von der DFG, entwickelt eine KI zur schnelleren Diagnose und Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen.

10. Oktober 2024
  • IT


Antibiotika-Resistenzen stellen eine globale Bedrohung dar, die jährlich Millionen von Menschenleben fordert. An der Universität Münster wurde ein Forschungsprojekt gestartet, um die Diagnosezeiten zu verkürzen und Resistenzen besser zu bekämpfen. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen sollen Vorhersagen über die Wirksamkeit von Antibiotika getroffen werden, bevor Laborergebnisse vorliegen. Die KI nutzt unter anderem Massenspektrometrie-Profile von Proteinen und Patientendaten wie Vorerkrankungen und Reiseverhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Vorhaben mit 750.000 Euro. Ziel des Projekts ist es, unwirksame Antibiotika-Therapien frühzeitig zu stoppen und effektive Behandlungen schneller einzusetzen…

Quelle:

uni-muenster.de


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