Nach Schließung des Theresienkrankenhauses: Uniklinikum Mannheim verzeichnet 30 Prozent mehr Notfallpatienten
Seit der Schließung des Theresienkrankenhauses Ende Juni 2026 verzeichnet das Mannheimer Uniklinikum 30 Prozent mehr Notfallpatienten. Personal und Räumlichkeiten wurden bereits erweitert…
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Mit der Schließung des Theresienkrankenhauses Ende Juni 2026 entfiel in Mannheim eine der zentralen Notaufnahmen. Das Uniklinikum auf der anderen Neckarseite trägt die Hauptlast. Seit Anfang Juli ist die Zahl der Notfallpatienten dort um 30 Prozent gestiegen. Pflegedirektor Rayk Oemus-Diehl bestätigte dies gegenüber dem SWR.
Das Uniklinikum hatte den Anstieg erwartet und vorgesorgt. Personal wurde aufgestockt und die Notaufnahme räumlich erweitert. Oemus-Diehl beobachtet dabei besonders einen Zuwachs an Patienten, die zu Fuß kommen und früher das Theresienkrankenhaus aufgesucht hätten.
Als zweite verbliebene Anlaufstelle hat auch das Diakonissenkrankenhaus seine Notaufnahme ausgebaut. Laut einer Sprecherin liegen die wöchentlichen Patientenkontakte dort inzwischen auf dem Niveau, das zuvor beide Notaufnahmen gemeinsam erreichten.
Dennoch rechnet Oemus-Diehl nicht damit, dass die erweiterten Kapazitäten am Diakonissenkrankenhaus das Uniklinikum spürbar entlasten. Er geht davon aus, dass die Patientenzahlen dauerhaft hoch bleiben. Auch für 2027 plant das Uniklinikum deshalb mit zusätzlichem Personal in der Notaufnahme.
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