Neue Ministerin Warken: Harte Einschnitte im Gesundheitswesen nötig
Nina Warken übernimmt das Gesundheitsministerium. Die CDU-Politikerin muss nun unbequeme Reformen umsetzen – und könnte dabei auf Widerstand stoßen.
- Politik
Mit Nina Warken übernimmt eine politisch erfahrene, aber gesundheitspolitisch noch weitgehend unbeschriebene CDU-Politikerin das Bundesgesundheitsministerium. Während die Branche auf einen Neustart hofft, muss Warken laut Kommentatoren schmerzhafte Einschnitte vornehmen, um das angeschlagene Gesundheitssystem zu stabilisieren. Zu ihren Aufgaben gehören die Straffung der stationären und ambulanten Versorgung, die Reform des Primärarztsystems und die Digitalisierung. Gleichzeitig muss sie gegen überflüssige Behandlungen, Fehlversorgungen und die steigenden Kosten der Kranken- und Pflegekassen vorgehen. Ihr Vorgänger Karl Lauterbach habe hier zwar wichtige Impulse gesetzt, aber die strukturellen Probleme nicht gelöst. Die Erwartungshaltung an Warken ist hoch – es wird darauf ankommen, ob sie den Mut hat, unpopuläre Entscheidungen durchzusetzen…
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