DFKI: Neue Professuren setzen Impulse für personalisierte Gesundheitsversorgung

Das DFKI stärkt seinen Standort Lübeck mit zwei Professuren. Der Fokus liegt auf personalisierter Medizin und geschlechtsspezifischer Forschung. Der Ausbau soll die medizinische KI in Deutschland voranbringen…

26. Januar 2026
  • Data und KI

Das Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz baut sein Labor in Lübeck gezielt aus und stärkt damit die medizinische KI-Forschung. Zwei neue Professuren erweitern seit Januar 2026 die wissenschaftliche Leitung. Professorin Dr. med. habil. Claudia Schmidtke bringt ihre Expertise in der geschlechtsspezifischen Medizin ein. Ein Schwerpunkt liegt auf der systematischen Analyse von Verzerrungen in medizinischen Daten. Ziel ist eine bessere Abbildung von Frauen-Gesundheit in KI-Modellen.

Ebenfalls neu im Team ist Professor Dr.-Ing. Thomas Eisenbarth. Beide sind Teil der Forschungsabteilung für KI-gestützte assistive Gesundheitstechnologien unter Leitung von Professor Dr.-Ing. habil. Marcin Grzegorzek. Das Labor entwickelt Assistenzsysteme für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen. Dabei werden unter anderem Daten aus Wearables ausgewertet, um individualisierte Gesundheitsentscheidungen zu unterstützen.

Der Standort Lübeck ist eng mit der Universität zu Lübeck vernetzt und Teil der nationalen KI-Strategie. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und unterstreicht die wachsende Bedeutung von KI für Versorgung, Forschung und Wirtschaft.

Quelle:
ad-hoc-news.de

Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.