Neues Verpflegungskonzept im Krankenhaus Sigmaringen gestartet
Ein neues Verpflegungskonzept im Krankenhaus Sigmaringen soll Patientenwünsche besser berücksichtigen und Lebensmittelabfälle senken. Die SRH reagiert damit auf Kritik und wirtschaftlichen Druck…
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Im Krankenhaus Sigmaringen wurde ein neues Versorgungskonzept für Patientinnen und Patienten eingeführt. Nach Angaben der SRH richtet sich die Maßnahme auf Nachhaltigkeit und eine bessere Abstimmung der Mahlzeiten. Hintergrund sind anhaltende Rückmeldungen zur Qualität und Menge der Patientenverpflegung.
Zentrale Neuerung ist eine frühzeitige und flexible Essensabfrage direkt auf den Stationen. Servicekräfte nehmen die Wünsche für Frühstück und Abendessen unmittelbar entgegen. Auch beim Mittagessen wird auf eine langfristige Vorbestellung verzichtet. Laut SRH soll dies Lebensmittelabfälle deutlich reduzieren. Die Verpflegung entspreche den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Für das Krankenhausmanagement steht das Konzept auch im Kontext wirtschaftlicher Belastungen. Nach Angaben der Geschäftsführung verursachten frühere Küchenstrukturen hohe Kosten und Abfallmengen. Parallel rechnet das Haus für 2025 erneut mit einem Millionenverlust, der durch zusätzliche Kapitalzuführungen der Gesellschafter ausgeglichen werden soll.
Ergänzend wurden Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung vorgestellt, darunter ein neues Gesundheitsangebot. Zugleich prüft die Geschäftsführung strukturelle Erweiterungen im ambulanten Bereich, etwa zur Sicherung der kinderärztlichen Versorgung in der Region.
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