Neustart mit doppelter Führung: Kreis Kleve und Accumeda übernehmen Willibrord-Spital
Das Willibrord-Spital Emmerich startet nach Insolvenz neu. Der Kreis Kleve übernimmt die Mehrheit, Accumeda liefert das Konzept. Geschäftsführer Willebrand verspricht Stabilität, medizinische Qualität und Jobsicherung – ein Modell zwischen Kommune und Privatexpertise
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Das St. Willibrord-Spital Emmerich ist zurück in öffentlicher Hand. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Insolvenzverfahren wurde die Klinik in eine neue Trägerstruktur überführt. Die Mehrheit der Anteile (74,9 Prozent) hält der Kreis Kleve, die restlichen 25,1 Prozent die Accumeda Holding GmbH. Letztere bringt Restrukturierungserfahrung aus ähnlichen Projekten ein und verantwortete seit August 2024 das Fortführungskonzept. Die neue Betreibergesellschaft Emmerich Spital Holding GmbH wird von Elmar H. Willebrand geführt, dem ehemaligen Konzerngeschäftsführer von Asklepios. Das Haus bleibt in vollem Umfang erhalten und soll nun als eigenständige Einrichtung mit regionalem Fokus weiterentwickelt werden. Der Kreistag hatte bereits im Herbst 2024 der Gründung der Holding und einer Finanzierung in Höhe von 16,2 Millionen Euro zugestimmt. Die Klinikversorgung für rund 40.000 Patient:innen jährlich ist gesichert, ebenso fast alle Arbeitsplätze. Laut Insolvenzverwalter wurde ein tragfähiges Zukunftsmodell geschaffen.
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