News

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt?

Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Wir verstehen uns als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

IQTIG veröffentlicht Empfehlungen zur Weiterentwicklung von weiteren sechs QS-Verfahren

Das IQTIG hat einen weiteren Abschlussbericht zu den „Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Verfahren der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung“ veröffentlicht. Auf Basis der Ergebnisse der ersten drei Modellverfahren (QS PCI, QS HSMDEF und QS KEP) hat das IQTIG nun für weitere sechs Verfahren der DeQS-RL geprüft, inwieweit Aufwände reduziert werden können und sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt.

BKG kritisiert: KHVVG-Beschluss des Bundestags lässt Krankenhäuser ohne Zukunftsperspektive

Der Bundesgesundheitsminister hat heute Vertrauen verspielt. Gemachte Zusagen hat er gebrochen und wurde dabei von Mitgliedern der Ampel-Koalition unterstützt. Im heute beschlossenen KHVVG fehlen die Umsetzung der gemachten Versprechungen zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser, die angekündigte Verbesserung der Vorhaltefinanzierung bleibt aus, die Kritik an überzogenen Qualitätskriterien zur Leistungsgruppenplanung wurde nicht berücksichtigt und schließlich gibt es auch keine nennenswerte Entbürokratisierung.

Magdeburg: Für einen Gesundheitscampus der Zukunft

Mit dem feierlichen Spatenstich für einen „Neuen Campus Zentralklinikum“ auf dem Gelände der Universitätsmedizin Magdeburg fiel heute gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, Finanzminister Michael Richter, Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne sowie Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan der Startschuss für das größte Bauvorhaben in der Geschichte Sachsen-Anhalts.

BVMed zum KHVVG: ‚Änderungsantrag blockiert Hybrid-DRGs und Ambulantisierung, statt sie zu fördern‘

Der BVMed fordert vor der Beratung der Krankenhausreform im Gesundheitsausschuss des Bundestages am 16. Oktober 2024 dringende Nachbesserungen beim Änderungsantrag zu den Hybrid-DRGs. Das Ziel des Änderungsantrags zum KHVVG, die Ambulantisierung und den Ausbau der Hybrid-DRGs zu beschleunigen, sei zwar sinnvoll. „Da die Regelung aber die Finanzierung der Sachkosten nicht berücksichtigt, werden Ambulantisierung und Hybrid-DRGs eher blockiert als gefördert“, kritisiert BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll. Die Forderung des BVMed: „Die für ambulante OPs notwendigen Medizinprodukte müssen separat und vollständig vergütet werden.“

‚Bei Ambulantisierung nicht bremsen, sondern Gas geben‘

Der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag haben in einem Änderungsantrag zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) auch zum § 115f SGB V („Hybrid-DRG“) Stellung bezogen. Über die spezielle sektorengleiche Vergütung soll der Katalog für ambulante Operationsleistungen signifikant erweitert werden. Hierzu erklärt der Vorstandsvorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried:

Sprachmodell UroBot beantwortet Fachfragen genauer als Urologen

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben gemeinsam mit Ärzten der Urologischen Universitätsklinik Mannheim einen auf künstlicher Intelligenz basierenden Chatbot entwickelt und erfolgreich getestet. “UroBot” konnte Fragen der Facharztprüfung Urologie mit hoher Genauigkeit beantworten und übertrifft dabei sowohl andere Sprachmodelle als auch die Genauigkeit erfahrener Urologen. Das Modell begründet seine Antworten detailliert anhand der Leitlinien.

Regierungsantwort zu Sachkostenkalkulation bei Hybrid-DRG

Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) nimmt Bezug auf die jüngste Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag, die sich mit der Kalkulation der sogenannten Hybrid-DRG befasst. In der Anfrage ging es insbesondere um die Frage, wie die Sach- und Laborkosten in diesen neuen Fallpauschalen ermittelt wurden. Aus der Antwort der Bundesregierung geht hervor, dass die Sachkosten aufgrund fehlender Daten aus dem ambulanten Bereich ausschließlich auf Basis von Zahlen aus dem stationären Sektor kalkuliert wurden. 

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