Niedersachsen pumpt 388 Millionen Euro in Kliniken – Braunschweig erhält den größten Einzelbetrag
Niedersachsen investiert 2026 insgesamt 388 Millionen Euro in Krankenhäuser, aufgeteilt auf zwei Förderprogramme. Das Städtische Klinikum Braunschweig erhält mit 50 Millionen Euro den größten Einzelbetrag…
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Niedersachsen stellt im Jahr 2026 insgesamt knapp 390 Millionen Euro für Krankenhäuser bereit. Das Geld stammt aus zwei Quellen. 305 Millionen Euro kommen aus der regulären Krankenhausförderung des Landeshaushalts sowie 83 Millionen Euro aus dem Investitions- und Kommunalstärkungspaket der Landesregierung. Im Vorjahr lag der Haushaltsanteil leicht höher.
Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) begründete die Investitionen mit dem laufenden Strukturwandel in der niedersächsischen Krankenhauslandschaft. Ziel sei es, allen Menschen im Land weiterhin eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Versorgung zu sichern.
Den größten Einzelbetrag erhält das Städtische Klinikum Braunschweig mit 50 Millionen Euro für weitere Bauabschnitte seiner Standortzusammenlegung. Dahinter folgen das AWO Psychiatriezentrum Königslutter mit insgesamt 49 Millionen Euro für Neubau, Sanierung und Erweiterung sowie das Klinikum Oldenburg mit 30 Millionen Euro für einen Erweiterungsbau.
Insgesamt profitieren 22 Einrichtungen im ganzen Land von den Mitteln. Die Projekte umfassen Neubauten, Sanierungen, Standortzusammenlegungen und Erweiterungen in Bereichen wie Psychiatrie, Geburtshilfe, Notaufnahme und Radiologie.
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