Nordrheinische Ärzteschaft fordert Nachbesserungen beim KHVVG
Das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) stößt auf massive Kritik der nordrheinischen Ärzteschaft, die eine grundlegende Überarbeitung fordert, um finanzielle Fehlanreize zu beseitigen, kleine Kliniken zu schützen und die ärztliche Weiterbildung zu sichern.
- Politik
Die nordrheinische Ärzteschaft hat deutliche Bedenken gegen das geplante Gesetz zur Verbesserung der Krankenhausversorgung (KHVVG) geäußert und den Bundesrat aufgefordert, den Gesetzentwurf zur Nachverhandlung in den Vermittlungsausschuss zu überweisen. Besonders kritisiert werden die Regelungen zur Vorhaltevergütung, die trotz der angestrebten Abkehr von reinen Fallzahlen weiterhin kleine, ländliche Krankenhäuser benachteiligen. Die Ärztekammer fordert ein Modell, das patientennahe Personalressourcen stärker berücksichtigt. Zudem wird auf Risiken für die ärztliche Weiterbildung hingewiesen, da die Leistungsgruppen der Krankenhausplanung nicht mit der Weiterbildungsordnung abgestimmt seien. Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Dr. Sven Dreyer, vermisst zudem eine umfassende Folgenabschätzung des Gesetzes, das erhebliche Veränderungen im Gesundheitswesen mit sich bringe…
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