Notaufnahmen im Wandel: KI soll Wartezeiten und Bürokratie senken

In Marburg und Berlin wird ein KI-Assistenzsystem für Notaufnahmen getestet. „DokPro“ übernimmt die erste Datenerhebung per Avatar. Ziel ist die Entlastung des medizinischen Personals. Erste Tests zeigen Potenzial – aber auch Schwächen. Eine Zulassung wird bis 2026 erwartet.

6. Mai 2025
  • IT
  • Medizin


Das KI-System „DokPro“ soll die Ersteinschätzung in Notaufnahmen beschleunigen. In Marburg und Berlin wird die Technologie aktuell getestet. Nach dem medizinischen Erstcheck durch das Personal übernimmt ein Avatar per Spracherkennung die Anamnese. Vitalwerte werden per Sensor erfasst, die KI erstellt eine Ersteinschätzung. Der Arzt prüft und bestätigt den Bericht. Erste Tests zeigen gute Erkennungsraten – aber auch Schwächen. Die Zulassung als Medizinprodukt wird in 18 Monaten erwartet. In Berlin ergänzt ein KI-Kommunikationsroboter den Testbetrieb. Die Fachgesellschaft DGIM betont: KI kann unterstützen, aber nie ersetzen. Der Erfolg hängt von Transparenz, Sicherheit und Nutzerakzeptanz ab. Gerade bei Patienten mit geringer Dringlichkeit soll die Technik helfen, Prozesse zu beschleunigen und Personal zu entlasten…

Quelle:

main-spitze.de


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