NRW: Landesmittel für flächendeckende Geburtshilfe
Das Evangelische Krankenhaus Mettmann erhält 353.171 Euro Landesförderung für seine Geburtshilfe. Damit will die schwarz-grüne Landesregierung kleine Geburtsstationen stützen, die unter hohen Vorhaltekosten leiden. Ziel ist der Erhalt wohnortnaher Versorgung – auch bei wenigen Geburten.
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Für die Geburtshilfe am Evangelischen Krankenhaus Mettmann gibt es finanzielle Entlastung: 353.171 Euro erhält die Klinik im Rahmen einer gezielten Landesförderung. Damit setzt Nordrhein-Westfalen rund 25 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Stützung kleiner Geburtsstationen ein. Besonders betroffen sind Häuser mit niedrigen Geburtenzahlen, die durch hohe Vorhaltekosten unter Druck geraten. Ziel der Förderung ist es, die wohnortnahe Versorgung zu sichern. „Werdende Eltern brauchen Sicherheit, Verlässlichkeit und kurze Wege“, so Ina Besche-Krastl (Grüne), Landtagsabgeordnete im Kreis Mettmann. Die Mittel sollen helfen, ein stabiles Angebot trotz personeller und wirtschaftlicher Herausforderungen aufrechtzuerhalten. Der Zuschuss überbrückt die Zeit bis zur Umsetzung der Krankenhausreform. Voraussetzung für die Förderung ist ein niedriger Geburtenstandort – wie beim EVK Mettmann. Auch Kliniken in Langenfeld, Hilden und Velbert profitieren. Die Landesregierung sendet damit ein klares Signal für die Sicherung der Daseinsvorsorge in der Fläche…
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