NRW startet Pilotprojekt zur elektronischen Patientenakte: Erste Praxen ab Januar beteiligt
Ab Januar 2025 testen bis zu 100 Praxen in Nordrhein-Westfalen die elektronische Patientenakte (ePA), um Verbesserungspotenziale für deren bundesweite Einführung zu identifizieren, wobei der Fokus auf einer reibungslosen Integration in die Arbeitsabläufe liegt
- Politik
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Ab dem 15. Januar 2025 werden in Nordrhein-Westfalen bis zu 100 Praxen im Rahmen eines Pilotprojekts die elektronische Patientenakte (ePA) testen. Diese Phase soll mögliche Verbesserungspotenziale aufzeigen, bevor die ePA landesweit eingeführt wird. Organisiert wird die Erprobung von den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie der Krankenhausgesellschaft NRW. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass die ePA keine zusätzlichen Hürden für die Arbeitsabläufe der Praxen darstellt und dass sie effizient und nutzerfreundlich integriert wird. Eine erfolgreiche Einführung hängt laut KV-Vorstand Frank Bergmann auch davon ab, dass Patienten aktiv eingebunden und über die Vorteile der ePA aufgeklärt werden. Zudem kritisiert die Krankenhausgesellschaft die hohen Kosten, die mit der Digitalisierung einhergehen, und fordert nachhaltige Finanzierungsmodelle…
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