Offene Rechnungen: Unimedizin Mainz erklärt Ursachen und Maßnahmen
Fachkräftemangel führt zu Verzögerungen bei Abrechnungen in Mainzer Uniklinik
- Ökonomie
Fachkräftemangel führt zu Verzögerungen bei Abrechnungen in Mainzer Uniklinik
Die Universitätsmedizin Mainz hat ihr Vorgehen bei Abrechnungen von Behandlungen erläutert und verteidigt. Obwohl einige Unternehmen aufgrund offener Rechnungen vorübergehend Medikamentenlieferungen gestoppt hatten, betonte die Klinik, dass die Abrechnungsquoten vergleichbar mit anderen Kliniken dieser Größe seien. Bis Ende Juli wurden von rund 40.000 stationär versorgten und entlassenen Patienten mehr als 37.000 Fälle abgerechnet, während etwa 2.500 Fälle noch in Bearbeitung sind. Bei ambulanten Behandlungen gibt es unterschiedliche Regularien, wodurch einige Abschlüsse erst am Jahresende erfolgen. Trotz einer offenen Summe von rund 60 Millionen Euro, die einem durchschnittlichen Rechnungseingang von etwa anderthalb Monaten entspricht, betonte die Unimedizin, dass die Patientenversorgung stets gewährleistet war. Ein Fachkräftemangel in der Buchhaltung führte zu Verzögerungen, aber die Klinik hat mittlerweile externe Kräfte eingesetzt, um die Situation zu verbessern…
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