OLK setzen auf neue Medizinstrategie für wirtschaftliche Erholung

Die Oberlausitz-Kliniken melden ein Minus von 3,4 Millionen Euro und kritisieren die Finanzierungsbedingungen. Für 2025 wird eine Verbesserung erwartet…

10. Dezember 2025
  • Ökonomie

Die Oberlausitz-Kliniken GmbH schließen das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust von rund 3,4 Millionen Euro ab. Der Kreistag entlastet dennoch Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Der Erste Beigeordnete Jörg Szewczyk bewertet das Minus als Ausdruck einer unzureichenden Finanzierung der Krankenhäuser in Deutschland. Nach seinen Angaben fehlen tragfähige Budgets und Ausgleichszahlungen wie die bisherigen Energiehilfen.

Trotz des deutlichen Defizits rechnet der Landkreis mit einer besseren Entwicklung im laufenden Jahr. Die OLK verfolgen eine neue Medizinstrategie, die Leistungsangebot und Wirtschaftlichkeit stärken soll. Die Klinikleitung setzt darauf, dass die strategische Neuausrichtung den wirtschaftlichen Trend umkehrt und die Versorgung stabilisiert.

Quelle:
antennesachsen.de

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