OP-Ausbau im laufenden Betrieb stärkt chirurgisches Angebot in Plettenberg
Das Radprax-Krankenhaus Plettenberg startet den Bau eines neuen OP-Saals. Die Investition stärkt Technik, Abläufe und regionale Versorgung nachhaltig…
- Ökonomie
Das Radprax-Krankenhaus in Plettenberg hat mit dem Bau eines neuen, hochmodernen Operationssaals begonnen. Rund zwei Millionen Euro investiert die Klinik in das Projekt, ergänzt durch Fördermittel in Höhe von 800.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus eigenen Mitteln und Fördergeldern.
Der neue OP-Saal entsteht im laufenden Betrieb. Neben moderner Medizintechnik sind eine Drei-Kammer-Schleuse sowie eine neue Lüftungsanlage vorgesehen. Auch der Aufwachraum wird im Zuge der Baumaßnahmen verlegt. Die Bauzeit ist auf etwa ein Jahr angesetzt, währenddessen werden die bestehenden OP-Kapazitäten durch eine angepasste Planung abgesichert.
Geschäftsführer Detlef Badekow verweist auf stabile wirtschaftliche Kennzahlen. Im Jahr 2025 lag die Klinik mit 4.700 stationären Fällen leicht über der vereinbarten Zielgröße und erzielte erneut ein positives Ergebnis. Ergänzend wurden rund 18.000 ambulante Behandlungen durchgeführt.
Bei der Ausstattung setzt das Krankenhaus bewusst auf regionale Partner. Die OP-Technik stammt von einem spezialisierten Anbieter aus Finnentrop. Geplant ist eine wandintegrierte, sterile Installation der Medizingeräte nach aktuellem Stand der Technik.
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