OP-Saal der Zukunft: Göttingen startet mit KI und Robotik durch

Hightech aus Göttingen: Die Uni-Medizin wird mit dem „Center for Digital Surgery“ zum Vorreiter für KI-gestützte Chirurgie. Ein OP-Saal der Zukunft entsteht – vernetzt, lernfähig und robotisch optimiert. Ziel: Präzision steigern, Ausbildung revolutionieren, Versorgung sichern.

16. April 2025
  • IT


Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hebt chirurgische Versorgung auf ein neues digitales Niveau. Mit dem neu geschaffenen Center for Digital Surgery (CDS) etabliert die Klinik ein bundesweit einzigartiges Forschungs- und Entwicklungszentrum für KI-gestützte und robotische Chirurgie. Herzstück ist ein digital vernetzter OP-Saal, der künftig in Echtzeit mit dem CDS kommuniziert – zur Unterstützung von Operateuren, zur Datenanalyse und zur Optimierung robotischer Systeme.

Das Projekt vereint Informatik, Medizintechnik und chirurgische Exzellenz. Prof. Michael Ghadimi, Leiter des CDS, setzt auf den kontinuierlichen Austausch zwischen Softwareentwicklern und Klinikteams. Die Technologie soll nicht nur Operationen sicherer machen, sondern auch als Trainingsplattform für angehende Mediziner dienen.

Auch politisch findet das Vorhaben Unterstützung: Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies lobt das Projekt als zukunftsweisend – für das gesamte Land und über dessen Grenzen hinaus. Er sieht im CDS ein mögliches Modell für eine neue Art medizinischer Ausbildung, in der Künstliche Intelligenz und Virtual Reality fester Bestandteil des klinischen Alltags werden…

Quelle:

hna.de


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