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Optimale DRG Abrechnung wichtiger denn je – Ein Widerspruch zur Krankenhausreform?

5. November 2024
  • MD
  • Medizin
  • Ökonomie


Mit Ankündigung einer Vorhaltevergütung für Krankenhäuser und umfangreichen Bürokratieabbaus entstand Hoffnung auf die Abschaffung komplexer DRG-Kodierung. Betrachtet man die Reformkomponenten genauer, wird jedoch klarer: Eine optimale Kodierung wird auch langfristig die einzige Stellschraube für positive Erlöseffekte sein. Nur der DRG Teil der Erlöse kann direkt beeinflusst werden – Einsparungen am Team der Kodierer und Medizincontroller würden Kliniken darum schnell „auf die Füße fallen“. Aber auch die langfristige Zuteilung des Vorhaltebudgets wird seine Grundlage in den ICD und OPS Kodierungen der Vergangenheit haben. Mit der Kodierung 2024 definiert man die Vorhalte-Erlöse der Zukunft. Kliniken, die sich bisher noch nicht mit effizienten Mechanismen und Prozessen zur Perfektionierung ihrer Kodierung und Abrechnung befasst haben, müssen das darum schnellstens tun.

Kann man 100% Erlöse überhaupt erreichen?

Ja. Das ist jedoch aufwändig. Erforderlich dafür sind

  • qualifizierte und motivierte Mitarbeiter in der Primärkodierung
  • individuell an die klinikspezifische Situation angepasste Software zur Identifikation von Abrechnungsfällen mit nicht realisiertem Erlöspotenzial
  • ein von der Primärkodierung unabhängiges Revisionsteam von Kodierern mit langjähriger Erfahrung in der Erlösoptimierung

Die kritische Betrachtung dieser Anforderungen führt in vielen Kliniken zur Erkenntnis, dass nicht alle Komponenten dauerhaft und stabil zu Verfügung stehen. Einschränkungen schon einer Komponente führen sofort zu Erlösausfällen und damit zur Reduktion des für die Zukunft zugewiesenen Vorhaltebudgets. Störanfällig ist eine intern aufgebaute Erlösoptimierung durch systemimmanente Strukturen der Kliniken wie z.B.:

  • Fehlende Zeitkapazität der eingesetzten Mitarbeiterinnen, wenn es „woanders klemmt“
  • Überspringen der Softwaremeldungen zu Optimierungspotenzial bei Zeitmangel
  • personenindividuell fehlendes Verständnis für die Relevanz des Prozesses
  • Fachkräftemangel der hierfür notwendigen Experten

Große Erleichterung bringt die Einbindung eines externen Experten mit Fokus auf das Erlösoptimierungssystem. Der große Nutzen höchster Erlössicherheit entsteht für Kliniken dabei risikolos: Nur im Erfolgsfalle wird ein prozentuales Honorar fällig. In vielen Kliniken erzeugt dieses System seit Inkrafttreten des MDK Reformgesetzes hohe Erlössteigerungen, kombiniert mit systematischem Know-how Aufbau durch aktive Kommunikation der identifizierten Verbesserungspotenziale.

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Quelle:

DLMC - Dienstleistungsgesellschaft für Medizincontrolling GmbH


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