Orthopäden und Unfallchirurgen kritisieren schleppende Umsetzung des Hybrid-DRG-Modells
Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) fordert eine konsequente Ausweitung des Hybrid-DRG-Katalogs zur Förderung ambulanter Behandlungen, die gleichwertig vergütet werden sollen, unabhängig vom Ort der Leistungserbringung. Neben der Ambulantisierung stehen eine bessere digitale Vernetzung und die Sicherung wohnortnaher Versorgung im Fokus, um die Qualität und Effizienz der Patientenversorgung zu verbessern.
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Ambulante Behandlungen sollen in der Gesundheitsversorgung stärker ausgebaut werden, um Patienten kürzere Wartezeiten und eine raschere Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen. Der BVOU setzt sich für eine Erweiterung des Hybrid-DRG-Katalogs ein, der gleiche Vergütung für ambulante und stationäre Leistungen vorsieht. Die bisherige Umsetzung sei jedoch unzureichend, da bislang nur wenige Eingriffe abgedeckt sind. Eine bessere Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken sowie die Digitalisierung sektorenübergreifender Prozesse sollen den Informationsfluss optimieren und die regionale Versorgung stärken. Der Verband fordert zudem gezielte Fördermaßnahmen zur Sicherung einer wohnortnahen Versorgung und eine stärkere Berücksichtigung regionaler Besonderheiten durch die Selbstverwaltungsgremien…
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