OVG Münster stoppt Leistungsabbau: Diakonie Klinikum Siegen darf Onkologie und Kardiologie wieder voll betreiben
Das Diakonie Klinikum Siegen darf nach Entscheidungen des OVG Münster und des Landes NRW mehrere onkologische und kardiologische Leistungsgruppen bis auf Weiteres wieder anbieten…
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Das Oberverwaltungsgericht Münster und das Land Nordrhein-Westfalen haben dem Diakonie Klinikum Siegen und Freudenberg per aufschiebender Wirkung das Recht zurückgegeben, zentrale onkologische und kardiologische Leistungen wieder zu erbringen. Das Klinikum hatte gegen den Wegfall dieser Angebote im Rahmen der Krankenhausplanung NRW geklagt.
Konkret betrifft dies vier onkologische Leistungsgruppen: Stammzelltherapie, Behandlungen bei Leukämie und Lymphomen sowie operative Eingriffe bei Rektum- und Ovarialkarzinomen. Das Land NRW ordnete zusätzlich die aufschiebende Wirkung für die elektrophysiologische Untersuchung in Verbindung mit dem Ablationsverfahren bei Herzrhythmusstörungen an.
Die Anordnungen gelten bis zum rechtskräftigen Abschluss der Hauptsacheverfahren, die sich über mehrere Jahre und alle juristischen Instanzen erstrecken können. Bis dahin darf das Klinikum die genannten Leistungen in vollem Umfang erbringen.
Für die Bevölkerung in Siegen und Freudenberg bedeutet dies, dass spezialisierte Behandlungen weiterhin wohnortnah verfügbar bleiben.
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