Patientenbeauftragter fordert Menschlichkeit trotz KI-Einsatz
KI bietet große Chancen für Diagnostik und Therapie. Stefan Schwartze mahnt Transparenz, Datenschutz und den Erhalt der persönlichen Betreuung an…
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Künstliche Intelligenz wird im Gesundheitswesen bereits vielfältig eingesetzt, etwa in der Diagnostik, der Bildauswertung, der Arzneimittelforschung, der Verwaltung und bei klinischen Entscheidungen. Nach Einschätzung des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stefan Schwartze, kann KI die medizinische Versorgung verbessern, indem sie Daten schneller und oft präziser analysiert als der Mensch. Das ermöglicht frühere Diagnosen, individuellere Therapien und mehr Patientensicherheit.
Gleichzeitig verweist Schwartze auf verbreitete Vorbehalte. Viele Patientinnen und Patienten wüssten nicht, wie KI funktioniert. Sorgen um Datenschutz, Missbrauch sensibler Informationen und den Verlust menschlicher Zuwendung seien weit verbreitet.
Für Schwartze ist klar, dass KI ärztliche und pflegerische Arbeit nur unterstützen darf. Die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung bleibt die Grundlage der Versorgung. Voraussetzung für Akzeptanz ist Transparenz. Patientinnen und Patienten müssen nachvollziehen können, wann und wie KI eingesetzt wird. Ebenso wichtig sind ein verlässlicher Datenschutz, Widerspruchsmöglichkeiten und Lösungen für haftungsrechtliche Fragen. Niemand dürfe durch fehlende digitale Kompetenzen benachteiligt werden.
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