Patientenportale und ePA besser verzahnen: KIG legt Handlungsempfehlungen vor
Das Kompetenzzentrum für Interoperabilität (KIG) fordert in einem Positionspapier verbindliche Standards, um Patientenportale, Primärsysteme und die ePA medienbruchfrei zu verknüpfen…
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Der Arbeitskreis „Patientenportale“ des Kompetenzzentrums für Interoperabilität (KIG) und der Stabsstelle Versorgung hat gemeinsam mit dem Interop Council und der Deutschen Krankenhausgesellschaft ein Positionspapier mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Ziel ist eine durchgängige digitale Versorgungskette von der Einweisung bis zur Nachsorge.
Die Empfehlungen richten sich an das BMG, die Gematik, Portalanbieter, KIS-Hersteller und Krankenhäuser. Kurzfristig sollen digitale Identitäten wie die Gesundheits-ID und perspektivisch das EUDI-Wallet gestärkt werden. Patientenportale und ePA müssten enger verzahnt werden, um einen frühzeitigen Zugriff auf relevante Gesundheitsdaten zu ermöglichen. Verbindliche Standards, offene Schnittstellen und Datenportabilität sollen die Interoperabilität sichern.
Analog zur E-Überweisung fordert das Papier eine elektronische Einweisung mit strukturierten Datenformaten und eindeutiger Identifikation des einweisenden Leistungserbringers. Das ermögliche eine automatisierte Verarbeitung im Krankenhaus.
Langfristig sollen Anamnesedaten als strukturierter Service in der ePA verfügbar sein. Gefordert wird zudem eine zentrale Infrastruktur für die Verwaltung aller Einwilligungen und Widersprüche. Der Terminservice 116117 solle auch für stationäre Termine geöffnet werden, einschließlich Privatpatienten.
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