People Analytics wächst aus dem Personalcontrolling zur Führungsdisziplin

Prof. Dr. Roman Bechtel zeigt, wie aus klassischem Personalcontrolling über Human Capital Measurement ein datenbasiertes People Analytics für Führung und HR entsteht…

11. Dezember 2025
  • Personal

Prof. Dr. Roman Bechtel von der Hochschule München Business School skizziert die Entwicklung des quantitativen Personalmanagements von den 1980er Jahren bis heute. Damals entsteht die Idee eines personalwirtschaftlichen Leitstandes mit Cockpits und Dashboards, die Kennzahlen strukturiert für das Management bereitstellen. Anfangs gilt es schon als Fortschritt, personalrelevante Daten über Wochen oder Monate zu aggregieren und auszuwerten. Inzwischen sind diese Auswertungen als individuelle Dashboards auf Smartphone und Tablet für Führungskräfte und Personalerinnen und Personaler verfügbar. Personalcontrolling verbindet seit Beginn soziale Verantwortung für Beschäftigte mit betriebswirtschaftlicher Steuerung der Mitarbeiterressourcen. Es übernimmt Informations- und Steuerungsfunktionen, legt einen Schwerpunkt auf Effizienz sowie Personalkosten und Headcount- beziehungsweise FTE-Reporting. Die Verbreitung strukturierter HR-Steuerung nimmt mit der Unternehmensgröße zu. Zentrale Grundlage bilden HR-Kennzahlen und KPIs, die Sachverhalte messbar machen, Entscheidungen unterstützen, Vergleiche ermöglichen und kontinuierliche Verbesserung anstoßen. Darauf baut das heutige People Analytics als nächste Entwicklungsstufe auf.

Quelle:
hrperformance-online.de

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