Pflegestrukturkommission nimmt Arbeit auf und legt Vorschläge bis Ende Januar 2027 vor
Die Pflegestrukturkommission hat in Berlin ihre Arbeit aufgenommen und soll bis Ende Januar 2027 Vorschläge für Versorgung und Finanzierung der Pflege vorlegen…
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Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann hat eine Pflegestrukturkommission eingesetzt, die am gestrigen 27. Oktober 2026 in Berlin ihre konstituierende Sitzung abgehalten hat. Ihre Empfehlungen sollen die Grundlage für eine Strukturreform der Pflege bilden, die zum 1. Juli 2027 in Kraft treten soll.
Die Kommission soll die Ausgabenentwicklung der sozialen Pflegeversicherung analysieren. Sie soll Empfehlungen für eine nachhaltige Finanzierung, eine bessere pflegerische Versorgung und eine stärkere Nutzung präventiver und rehabilitativer Angebote erarbeiten. Bis Ende Januar 2027 soll sie ihre Vorschläge vorlegen und dabei die Ergebnisse der Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“ sowie der FinanzKommission Gesundheit berücksichtigen.
Linnemann betont, dass Beitragsgelder zielgerichtet dorthin fließen müssen, wo Menschen Hilfe am meisten benötigen. Das Pflegeneuordnungsgesetz habe für kurzfristige Stabilität gesorgt, nun müssten langfristige Lösungen folgen. Dafür will er alle Perspektiven einbinden und Leistungserbringer, Kommunen sowie vor allem Betroffene anhören. Er wünscht sich, dass die Ergebnisse von einer breiten Mehrheit getragen werden.
Der Kommission gehören Pflegefachkräfte, Ökonomen, Juristen, Versorgungsforscher, Pflegewissenschaftler sowie Fachleute aus der Versorgung und der Gesundheitsberatung an. Den Vorsitz hat Prof. Dr. Georg Cremer, den Co-Vorsitz Prof. Gabriele Kuhn-Zuber. Insgesamt gehören 13 Mitglieder der Kommission an.
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