Pflegeverbände weltweit reagieren auf tödlichen ICE-Einsatz in Minneapolis

Der Tod des US-Pflegefachmanns Alex Pretti hat internationale Pflegeverbände alarmiert. Gefordert werden Aufklärung, Schutz vor Gewalt und eine posthume Auszeichnung durch den Weltpflegeverband ICN…

28. Januar 2026
  • Pflege

Der Tod des US-amerikanischen Pflegefachmanns Alex Pretti nach einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis hat weltweit Reaktionen ausgelöst. Die American Nurses Association fordert eine vollständige und transparente Untersuchung des Vorfalls. Sie verweist zugleich auf die hohe Gewaltbelastung im Pflegeberuf.

Auch europäische Pflegeorganisationen reagierten. Die European Federation of Nurses Associations erklärte ihre Solidarität mit der Familie und der internationalen Pflegegemeinschaft. Pflegefachpersonen dürften keiner Form von Gewalt ausgesetzt sein, betonte der Verband.

Zusätzlich wurde eine internationale Petition gestartet. Sie fordert eine posthume Auszeichnung durch den International Council of Nurses für das Handeln Prettis. In sozialen Netzwerken äußerten zahlreiche Pflegefachpersonen ihre Betroffenheit. Auch politische Stimmen meldeten sich zu Wort. Der frühere US-Präsident Barack Obama kritisierte den Vorfall scharf und sprach von einer Tragödie mit gesellschaftlicher Tragweite.

Quelle:
bibliomed-pflege.de

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