Philipp Köbe fordert ein Ende der pauschalen Kritik an Gewinnen im Gesundheitswesen

Philipp Köbe, Projektmanager bei der Scenario Management International AG, fordert ein Ende der pauschalen Kritik an Gewinnen im Gesundheitswesen. Nicht Profit, sondern schlechte Regeln und falsche Anreize bremsten Innovation…

10. April 2026
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Philipp Köbe fordert ein Ende der pauschalen Kritik an Gewinnen im Gesundheitswesen. Der Projektmanager der Scenario Management International AG (ScMI) sieht in diesem Denken ein Hindernis für Digitalisierung, Wettbewerb und neue Versorgungslösungen. Für ihn zählt nicht das Gewinnmotiv, sondern der konkrete Mehrwert für Patienten, Praxen und Kliniken.

Köbe argumentiert, dass wirtschaftliches Handeln im Gesundheitswesen längst üblich ist. Niedergelassene Ärzte, Apotheken, Pflegedienste und andere Gesundheitsdienstleister arbeiteten mit Gewinnerzielungsabsicht. Deshalb lehnt er es ab, digitale Gesundheitsunternehmen grundsätzlich als moralisch problematisch darzustellen.

Kritik hält Köbe dort für notwendig, wo Marktmissbrauch, Fehlanreize oder schlechte Versorgung hohe Renditen absichern. Eine pauschale moralische Abwertung von Gewinnen weist er aber zurück. Sie treffe aus seiner Sicht oft gerade Unternehmen, die Prozesse verbessern, Wartezeiten verkürzen, Ressourcen effizienter nutzen und Fachkräfte entlasten.

Besonders deutlich zeigt sich das nach Köbes Darstellung bei Software, KI-gestützten Assistenzsystemen und digitalen Plattformen. Auch Startups und Investoren stellt er gegen pauschalen Verdacht. Sein Fazit: Nicht Renditeerwartungen seien das Kernproblem, sondern schlechte Regeln und falsche Anreize.

Quelle:
kma-online.de

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