Poliklinik 2.0 und mehr Studienplätze: CDU präsentiert Gesundheitsstrategie für den Osten

Die CDU-Landesverbände in Ostdeutschland fordern bessere Gesundheitsversorgung durch mehr Medizinstudienplätze, weniger Bürokratie und neue Versorgungsmodelle wie „Poliklinik 2.0“. Eine „Landschwester“ soll mobile Patienten unterstützen, Telemedizin schneller in die Regelversorgung übergehen. Ziel: Gleichwertige Versorgung in Stadt und Land.

21. Februar 2025
  • Politik


Die CDU-Landesverbände in Ostdeutschland setzen sich für eine bessere Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen ein. Ihr Impulspapier „Gemeinsam anpacken – Für einen neuen Aufbruch Ost“ fordert mehr Medizinstudienplätze, Bürokratieabbau und flexiblere Finanzierungsmodelle für Kliniken.

Ein Schlüsselkonzept ist die „Poliklinik 2.0“, die eine wohnortnahe (teil-)stationäre Versorgung sichern soll. Neue Fallpauschalen für Kurzzeitaufenthalte und heimatnahe Rückverlegungen sollen kleine Kliniken entlasten.

Um Versorgungslücken in dünn besiedelten Regionen zu schließen, schlägt die CDU zudem die Einführung einer „Landschwester“ vor – eine an Hausarztpraxen angebundene Fachkraft für mobile Patienten. Auch Telemedizin soll schneller in die Regelversorgung integriert werden.

Das Papier betont die Notwendigkeit struktureller Anpassungen, da die ostdeutschen Bundesländer besonders vom demografischen Wandel betroffen sind. Ziel sei eine stabile Gesundheitsversorgung, die Stadt und Land gleichermaßen abdeckt…

Quelle:

aerzteblatt.de


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