PPR 2.0: Kritik an Datenerhebung stößt auf fachliche Gegenargumente

Dr. Pia Wieteck reagiert auf die Kritik der Pflegekammer NRW an der Datenerhebung zur PPR 2.0. Frühere Instrumente wie PPuGV oder Pflegebudget zeigten positiven Einfluss auf die Stellenentwicklung. Eine neue Facharbeitsgruppe soll nun die sinnvolle Nutzung der Daten für Verhandlungen stärken.

17. April 2025
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In einem aktuellen Beitrag nimmt Dr. Pia Wieteck Stellung zur Kritik der Pflegekammer NRW an der Datenerhebung zur PPR 2.0. Sie verweist auf die positiven Erfahrungen mit früheren Dateninstrumenten wie dem Pflegebudget und der PPuGV, die nachweislich zur Entwicklung zusätzlicher Personalstellen beigetragen haben. Ob dieser Effekt auch ohne strukturierte Datenerfassung eingetreten wäre, bleibt offen. Auf der Fachtagung zur Weiterentwicklung der PPR 2.0 wurde das Thema automatisierte Datenerhebung intensiv diskutiert. Auch 2025 stehen entsprechende Beiträge im Fokus. Die Fachgesellschaft ProfessionPflege kündigt zudem die Gründung einer Arbeitsgruppe an. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Personalbemessungsdaten strategisch in Pflegebudgetverhandlungen eingebracht werden können – faktenbasiert und gestützt durch strukturierte Auswertungen. ProfessionPflege lädt Interessierte zur Mitwirkung ein und betont den Dialog mit dem praktischen Pflege- und Klinikmanagement als zentralen Baustein der weiteren Entwicklung…

Quelle:

pro-pflege.eu


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