Prenzlau kämpft für sein Krankenhaus
Die Stadtverordneten von Prenzlau haben mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, die eine Herauslösung des örtlichen Krankenhauses aus dem GLG-Verbund und eine Überführung in eine eigene oder kreiseigene Trägerschaft fordert. Hintergrund sind Managementkritik, Kommunikationsprobleme und die Befürchtung einer schleichenden Schließung, die zu massiven Versorgungsengpässen in der Region führen könnte.
- Ökonomie
Die Zukunft des GLG-Kreiskrankenhauses Prenzlau steht auf der Kippe. In einer emotionalen Stadtverordnetenversammlung forderten Politiker und Bürger ein entschlossenes Eingreifen, um die medizinische Grundversorgung zu sichern. Kritisiert wurden vor allem Managementfehler und fehlende Kommunikation seitens der GLG-Geschäftsführung, die sich lediglich durch den Pflegedirektor vertreten ließ. Besonders drastisch: Die Intensivstation war am Sitzungstag angeblich aufgrund fehlender Ärzte geschlossen. Die Stadtverordneten verabschiedeten eine Resolution, die eine Herauslösung des Krankenhauses aus dem GLG-Verbund und eine Überführung in eine kreiseigene Trägerschaft fordert. Landrätin Karina Dörk signalisierte Unterstützung, betonte aber finanzielle Hürden. Die Stadt Prenzlau setzt mit dieser Resolution ein klares Zeichen: Der Klinikstandort muss erhalten bleiben…
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