Prostatakrebs: Mit KI gegen unnötige Biopsien
KI-gestützte Diagnostik könnte künftig fast die Hälfte der invasiven Biopsien bei Verdacht auf Prostatakrebs überflüssig machen.
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KI-gestützte Diagnostik könnte künftig fast die Hälfte der invasiven Biopsien bei Verdacht auf Prostatakrebs überflüssig machen.
Bei Verdacht auf Prostatakrebs wird derzeit häufig als erster diagnostischer Schritt eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt, bevor eine Biopsie endgültige Gewissheit bringt. Diese Biopsien sind jedoch invasiv und können Komplikationen verursachen, weshalb Ärzte nach alternativen Diagnosemethoden suchen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg zeigt, dass eine Kombination aus Deep Learning und dem etablierten MRT-Verfahren PI-RADS die Risikostratifizierung von Prostatakrebs deutlich verbessern könnte. Der KI-basierte Ansatz hätte potenziell fast die Hälfte der Biopsien vermeiden können, ohne eine relevante Anzahl von Tumoren zu übersehen. Damit könnte diese Technologie in Zukunft die Zahl unnötiger Biopsien deutlich reduzieren und die Diagnostik bei erhöhtem PSA-Wert präzisieren. Prospektive Studien müssen jedoch noch bestätigen, dass die Integration der KI in die klinische Praxis keine Nachteile für die Patienten mit sich bringt…
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