Q.beyond übernimmt 51 Prozent an GITG und greift nach dem IS-H-Nachfolgemarkt für mehr als 500 Kliniken

Q.beyond übernimmt 51 Prozent am SAP-Healthcare-Spezialisten GITG und positioniert sich mit der Nachfolgelösung GS-H als Vollversorger für mehr als 500 IS-H-Kliniken in der DACH-Region…

6. August 2026
  • Digitale Klinik
  • Ökonomie

SAP hat die Branchenlösung IS-H für 2030 abgekündigt. Mehr als 500 Kliniken in der DACH-Region, das entspricht mehr als 20 Prozent aller Häuser, arbeiten noch mit diesem System. Der IT-Dienstleister Q.beyond übernimmt 51 Prozent am SAP-Healthcare-Spezialisten GITG und will genau diese Versorgungslücke schließen.

GITG, 2002 gegründet, beschäftigt knapp 40 spezialisierte Mitarbeitende und hat nach eigenen Angaben mehr als 500 Projekte im Gesundheitssektor umgesetzt. Mit GS-H verfügt das Hamburger Unternehmen über eine schlüsselfertige Nachfolgelösung auf S/4HANA-Basis für Patientenmanagement und -abrechnung. Q.beyond-CEO Thies Rixen bezeichnet GS-H als „geistiges Eigentum für den künftigen Krankenhausstandard im SAP-Umfeld„.

Die Rollenverteilung ist klar: GITG verantwortet SAP-Healthcare, GS-H und Kliniksysteme. Q.beyond steuert Kompetenzen in Security, Cloud, Managed Services und KI-Agenten-Orchestrierung bei. Gemeinsam wollen beide als Full-Stack-Digitalisierer das vollständige IT-Spektrum von Krankenhäusern abdecken.

GITG-CEO Prof. Dr. Wilken Möller bleibt ebenso wie sein Vorstandsteam an Bord. Die Übernahme finanziert Q.beyond vollständig aus eigenen Mitteln; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Zusammenschluss ist Teil der Q.beyond-Strategie 2028 mit den Schwerpunkten Branchenfokus, Internationalisierung und KI. Bis 2028 peilt Q.beyond einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro sowie eine EBITDA-Marge von rund zehn Prozent an.

Quelle:
qbeyond.de

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