Radiologie: Neue KI-Tools sollen Versorgungslücken bei Lungenkrebs schließen

Microsoft und Bristol Myers Squibb nutzen KI in der Radiologie, um Lungenkrebs früher zu erkennen und benachteiligte Regionen besser zu versorgen…

27. Januar 2026
  • Data und KI
  • Medizin

Microsoft und Bristol Myers Squibb haben eine strategische Partnerschaft zur KI-gestützten Früherkennung von Lungenkrebs vereinbart. Im Zentrum stehen zugelassene KI-Algorithmen, die Röntgen- und CT-Aufnahmen automatisch auf frühe Tumorhinweise analysieren. Die Anwendungen werden über Microsofts Precision Imaging Network in die klinische Routine integriert, das bereits in einem Großteil der US-Krankenhäuser eingesetzt wird.

Ziel der Kooperation ist es, Radiologinnen und Radiologen zu unterstützen und die Nachverfolgung auffälliger Befunde zu verbessern. Der Fokus liegt auf Patientengruppen in unterversorgten Regionen, in denen Screenings seltener stattfinden und die Sterblichkeit höher ist. Durch standardisierte Workflows sollen mehr Betroffene frühzeitig identifiziert und schneller in geeignete Behandlungspfade überführt werden. Die Initiative gilt als Beispiel für die wachsende Verzahnung von Pharmaexpertise und digitaler Gesundheitsinfrastruktur.

Quelle:
ad-hoc-news.de

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