Reform der Krankenhaus-Vergütung: ‚Strukturelle Unterfinanzierung bleibt das Kernproblem‘
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Die „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“ hat am 6. Dezember 2022 Vorschläge für eine Reform der Krankenhaus-Vergütung vorgelegt, die das bisherige Fallpauschalen-System umgestalten soll. Dazu nimmt Thomas Katzenmayer, Vorsitzender des Vorstandes der Evangelischen Bank, wie folgt Stellung:
„Erklärtes Ziel der Reformvorschläge ist es, dass die Behandlung von Patient:innen in Krankenhäusern künftig mehr nach medizinischen und weniger nach ökonomischen Kriterien erfolgt. Dieses Ziel begrüßen wir als Evangelische Bank ausdrücklich. Denn als werteorientierter Finanzpartner mit christlichen Wurzeln ist uns seit jeher ein besonderes Anliegen, dass sich unsere Kund:innen aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft auf ihre Kernaufgabe – den Dienst am Menschen – konzentrieren können.
Ob die Reform ausreicht, um die Versorgung von Patient:innen in Krankenhäusern zu verbessern, bleibt indes abzuwarten. Die Abschaffung von ökonomischen Fehlanreizen, die mit der Umgestaltung des Fallpauschalen-Systems erreicht werden soll, ist gewiss ein Schritt in die richtige Richtung. Das Kernproblem bleibt jedoch die strukturelle Unterfinanzierung der Krankenhäuser: Gerade in der aktuellen Situation mit stark steigenden Kosten und hohem Investitionsdruck braucht es nicht nur eine Umverteilung, sondern auch eine Aufstockung der finanziellen Mittel.“
eb.de
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