Ressourcen schonen, Patienten entlasten: Barmer sieht großes Potenzial für ambulante OPs in Hamburg
Rund 21 Prozent der Operationen in Hamburger Krankenhäusern könnten nach Ansicht der Barmer ambulant durchgeführt werden – das würde Ressourcen im Gesundheitssystem schonen und Patienten entlasten.
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Rund 21 Prozent der Operationen in Hamburger Krankenhäusern könnten nach Ansicht der Barmer ambulant durchgeführt werden – das würde Ressourcen im Gesundheitssystem schonen und Patienten entlasten.
Eine Analyse der Barmer zeigt, dass 21,4 Prozent der stationären Operationen in Hamburger Krankenhäusern auch ambulant durchgeführt werden könnten. Dies betrifft insbesondere Eingriffe wie Leistenbruchoperationen, die im sogenannten AOP-Katalog aufgeführt sind. Im Jahr 2022 wurden in Hamburg insgesamt 272.000 stationäre Behandlungen gezählt, von denen mindestens 50.000 auch ambulant hätten durchgeführt werden können. Laut Barmer machen ambulante Operationen rund 60 Prozent der stationären Behandlungen aus. Ein Ausbau ambulanter Operationen würde das Gesundheitssystem entlasten und Personal für dringend benötigte stationäre Fälle freisetzen. Als Vorbild wird Dänemark genannt, wo bereits ein Großteil bestimmter Operationen ambulant durchgeführt wird…
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