Rheinland-Pfalz fördert Hitzeschutz in Krankenhäusern künftig zu 100 Prozent
Gesundheitsminister Clemens Hoch hat angekündigt, den Eigenanteil der Krankenhäuser bei Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen zu streichen. Zusätzlich stehen 7,5 Millionen Euro für energetische Untersuchungen bereit…
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Rheinland-Pfalz übernimmt künftig die vollständige Förderung von Klimaanpassungs- und Hitzeschutzmaßnahmen in Krankenhäusern. Der bislang erforderliche Eigenanteil der Einrichtungen entfällt, sofern die Maßnahmen auf geförderten energetischen Untersuchungen basieren. Gesundheitsminister Clemens Hoch kündigte dies in der Landtagsdebatte an.
Für die energetischen Untersuchungen stellt das Gesundheitsministerium 7,5 Millionen Euro bereit. Pro Krankenhausstandort stehen bis zu 75.000 Euro zur Verfügung. Die Analysen sollen Wärmeversorgung, Gebäudetechnik, Energieverbräuche, erneuerbare Energien und konkrete Hitzeschutzmaßnahmen erfassen, um standortgenaue Lösungen zu entwickeln.
Seit 2024 sind im jährlichen Investitionsprogramm des Landes bereits drei Millionen Euro für isolierte energetische Maßnahmen vorgesehen. Gefördert werden unter anderem Verschattung, Begrünung sowie Lüftungs- und Kühlsysteme. Laufende Maßnahmen bestehen am Klinikum Idar-Oberstein, am Krankenhaus Kirchheimbolanden und am Guten Hirten in Ludwigshafen.
Den Rahmen für den landesweiten Hitzeschutz bildet der im Juni 2023 vorgelegte Hitzeaktionsplan, der Warn- und Informationsmaßnahmen mit mittel- und langfristigen Anpassungsstrategien verbindet. Über das KIPKI-Programm wurden zudem bereits 180 Millionen Euro für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen bereitgestellt. Der Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur setzt das Sondervermögen des Bundes um und stellt insgesamt rund 5,45 Milliarden Euro für Investitionen bereit.
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