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RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt setzt auf den MOMO MBEG-Assistent: Entwicklungspartnerschaft mit Tiplu bringt KI in den Arbeitsalltag des Medizincontrollings

Wer im Medizincontrolling arbeitet, kennt es: Für medizinische Begründungen (MBEGs) werden Patientenakten gesichtet, Informationen zusammengetragen, Abstimmungen vorgenommen und schließlich ein sauber strukturierter Text formuliert. Ein einzelner Fall bedeutet oft mehrere Stunden Arbeit. Der MBEG-Assistent in MOMO schafft Abhilfe.

29. September 2026
  • MD

Das neue MOMO-Feature analysiert die Patientenakte und erstellt mittels KI präzise und strukturierte Begründungen in Sekunden. Damit erweitert Tiplu seine KI-gestützte Kodiersoftware MOMO um eine Funktion, die erstmals die Erstellung medizinischer Begründungen automatisiert unterstützt. Die Entwicklung baut auf der langjährigen Erfahrung des Unternehmens in der intelligenten Analyse klinischer Daten und dem produktiven Einsatz von KI in Krankenhäusern auf.

Der MOMO MBEG-Assistent erstellt Medizinische Begründungen in Sekunden, exakt im geforderten Format und mit klarem gewünschten Fokus.
© Tiplu GmbH

Bei der Entwicklung setzte Tiplu frühzeitig auf Impulse aus der Anwenderperspektive: Gemeinsam mit dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt entstand im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft eine Lösung, die sich konsequent an den Anforderungen des Medizincontrollings orientiert. Das Klinikum begleitet die Entwicklung seit Beginn und bringt seine Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag kontinuierlich ein.

Das Fazit nach den ersten Monaten fällt durchweg positiv aus: „Der MBEG-Assistent ermöglicht einen schnellen Überblick durch eine strukturierte Zusammenfassung über den jeweiligen Fall“, erklärt Sebastian Nöth, Teamleiter Medizin-controlling in der Abteilung Medizinische Doku-mentation und Medizincontrolling am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. „KI kann sehr effektiv zur Unterstützung eingesetzt werden und liefert bereits erstaunlich gute Ergebnisse.“

Der MBEG-Assistent wurde zunächst von einem dreiköpfigen Testteam eingesetzt und innerhalb kurzer Zeit fest in den Arbeitsalltag integriert. Perspektivisch soll die Nutzung auf das gesamte Team ausgeweitet werden.

Das Testteam des RHÖN-Klinikums arbeitet an der Entwicklung des MBEG-Assistenten mit.
© RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt / Katrin Schmitt

Im Jahr 2025 versendete das Klinikum rund 2.700 MBEGs. Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit mit Tiplu waren der Wunsch nach Entlastung der Mediziner:innen, der Patientenverwaltung sowie des Medizincontrollings, einer höheren Qualität der MBEGs und kürzeren internen Bearbeitungszeiten, um schneller auf Anfragen der Kostenträger reagieren zu können.

Für Tiplu ist die enge Zusammenarbeit mit Krankenhäusern ein zentraler Bestandteil der Produktentwicklung. Die langjährige Erfahrung in der Entwicklung KI-gestützter Software für das Medizincontrolling wird dabei mit dem Praxiswissen der Anwendenden verknüpft. So entstehen Lösungen, die nicht nur technologisch leistungsfähig sind, sondern sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integrieren.

Der Austausch zwischen dem Klinikum und Tiplu erfolgt in wöchentlichen Jour-fixe-Terminen sowie über einen zusätzlichen bedarfsorientierten Austausch. So können Anforderungen, Feedback und Verbesserungsvorschläge schnell auf-genommen und umgesetzt werden.

„Wir sind ergebnisoffen in die Testphase gestartet. Vorbehalte gegenüber dem Projekt gab es nicht. Das Testteam hat durchweg positives Feedback zu den Inhalten der patientenindividuellen MBEGs gegeben“, Sebastian Nöth.

Für das Medizincontrolling am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt sind digitale und KI-gestützte Lösungen ein wichtiger Baustein: „Um dem zunehmend komplexen Abrechnungs- und Kodierungsdschungel gerecht zu werden, sehen wir solche Lösungen künftig als notwendig an und stehen ihnen offen gegenüber“, erzählt Sebastian Nöth und ergänzt: „Ich kann den MBEG-Assistenten durch die Erstellung patientenindividueller MBEGs grundsätzlich für jede Klinik empfehlen.“ Entscheidend für das Gelingen sei vor allem die anwenderfreundliche Bedienung sowie ein schneller und direkter Support.

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt setzt bereits seit 2018 auf MOMO. Die KI-gestützte Kodiersoftware unterstützt das 19-köpfige Team des Medizincontrollings bei der effizienten Kodierung, Analysen und der Kodierrevision. Alle Teammitglieder arbeiten mit MOMO.Der Campus Bad Neustadt ist einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG und versorgt jährlich rund 160.000 ambulante und stationäre Patient:innen. Mit rund 3.000 Mitarbeitenden zählt der Campus zu den größten und leistungsstärksten medizinischen Einrichtungen der Region. Das Klinikum vereint mit seinen überregionalen Fachkliniken und der Sicherstellung der Grund- und Regelversorgung zahlreiche medizinische Fachdisziplinen – von der ambulanten und stationären Versorgung bis hin zur Rehabilitation.

Schwerpunkte liegen insbesondere in der kardiovaskulären und muskuloskelettalen Medizin sowie im fachübergreifenden Zentrum für neurovaskuläre Medizin. Ergänzt wird die Akutversorgung durch Rehabilitationskliniken, Kliniken für Psychosomatik und rehabilitative Suchtmedizin.

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt steht für ein modernes und zukunftsfähiges Versorgungsmodell, insbesondere im ländlichen Raum. Hier nimmt auch die Digitalisierung einen hohen Stellenwert ein. Ziel ist es, alle am Behandlungsprozess beteiligten Akteure digital zu vernetzen, Mitarbeitende mit intelligenten IT-Lösungen und Kommunikationssystemen zu entlasten und den Behandlungsprozess für Patient:innen zu erleichtern. Die Entwicklungs-partnerschaft mit Tiplu und der Einsatz des MBEG-Assistenten fügen sich in diese Strategie ein.

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt setzt auf moderne Versorgung für die Region.
© RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt / Tom Bauer

Bei Interesse oder Fragen zu unserer Kodiersoftware MOMO und dem MBEG-Assistenten melden Sie sich gerne unter info@tiplu.de oder besuchen Sie www.tiplu.de/momo

Quelle:
tiplu.de

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