RKI-Studie zeigt Impflücken bei Klinikpersonal – Männer impfbereiter als Frauen

Nur etwas mehr als die Hälfte des Krankenhauspersonals hat sich für die Grippesaison 2023/24 gegen Influenza impfen lassen, obwohl der Schutz gerade im Umgang mit Risikopatienten besonders wichtig ist.

8. Oktober 2024
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Laut einer Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) ließen sich in der Grippe-Saison 2023/24 nur 58 Prozent des Klinikpersonals gegen Influenza impfen, obwohl die Grippeimpfung als wichtigste Präventionsmaßnahme gilt. Besonders auffällig ist die niedrige Impfquote bei jungen Mitarbeitenden und in Berufen wie Reinigung und Küche, wo nur 44 Prozent geimpft sind. Auch das Risikopersonal, das regelmäßig mit vulnerablen Patienten in Kontakt steht, weist mit 61,8 Prozent nur eine geringfügig höhere Impfquote auf. Neben Zeitmangel und Nebenwirkungssorgen wurde die Notwendigkeit der Impfung von vielen Mitarbeitenden infrage gestellt, was auf Wissenslücken und Unsicherheiten hinweist…

Quelle:

rechtsdepesche.de


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